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Wie sieht der Sophiengarten heute aus?
Der Garten ist in fünf Ebenen eingeteilt. Von einer Ebene zur anderen führen Treppen, Steingärten und Rosenbögen.
Der obere Teil, nahe am Eingang, repräsentiert sich mit kleinen eingefassten Beeten. Vor der alten Mauer findet man die Grenzsteine, hier wachsen auch Schöllkraut, Ruprechtskraut und Tobinambor.
Auf der 2. Ebene kommt man in den Kräutergarten, angelegt wie früher die Klostergärten: Zwei Hauptwege bildeten das Kreuz. In seiner Mitte befindet sich die Quelle allen Lebens = das Wasser. Die Beete sind mit Buchsbaum eingefasst.
Die Rosenbögen leiten über zum Bürgergarten mit seinen Blumen und Sträuchern, dem Gartenhaus und der Sitzecke.
Auf der 3. Ebene befindet sich der Freisitz mit der Hopfenhecke und dem Mühlstein-Tisch. Nur 2 Stufen tiefer liegt die Blumenwiese mit dem Walnussbaum. Hier gegenüber, hinter der grünen "Designer Bank", kommt man zu dem Färberpflanzenbeet, das sich an der Mauer entlang zieht.
Das alte Gartenhaus steht auf der 4. Ebene. In seinem Schatten und im Schatten des großen Kirschbaumes gedeihen Pflanzen, die eher feuchten Boden benötigen.
Die unterste Ebene ist geprägt von Rasenflächen, Rosenbeeten und dem Brunnen. An der hinteren Mauer befinden sich dreihundert Jahre alte Grabsteine aus der Marktkirche, die hier ihren Platz gefunden haben.
In Anlehnung an den nahen Sophienplatz und in enger Verbindung zum ehemaligen Kanonissenstift wurde für den Garten der Name "Sophiengarten" gewählt, der an die Stiftsgründerin Sophia von Gandersheim erinnern soll.
Der Garten ist zu allen Zeiten für Besucher zugänglich und wird in zunehmenden Maß auch von Eschweger Bürgern als eine Oase der Ruhe inmitten der Hektik der Stadt genutzt.
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Cappuchino-Quartett beim Serenadenkonzert im Garten

Der Garten mit Blick zur Marktkirche
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