Teilprojekte-Zwischenbilanz

ZWISCHENBILANZ – Projektleitung

Kooperationen/ Netzwerke

In dieser Zeit bemühten wir uns verstärkt um eine Einbindung des Projekts in die politischen Gremien der Region. Da die Teilprojekte nun zur praktischen Arbeit übergingen, war es wichtig, auf der Ebene von Kreistagsgremien und Kreisausschuss den jeweiligen Projektfortschritt zu kommunizieren. In direkten Gesprächen und durch Präsentationen wurden die Projektstruktur und die zu erwartenden Resultate vorgestellt. Darüber hinaus wurde ein kontinuierlicher Informationsaustausch verabredet.

Zentrale Aufgabe der Projektleitung ist die Stärkung der Netzwerkstrukturen. Dazu dienten Gespräche mit Kooperationspartnern, der Aufbau stabiler Kooperationsbeziehungen und die Unterstützung der Teilprojekte bei der Gestaltung der thematischen Arbeitskreise als Netzwerkaktivität. Hier gelang es, den Kreis der Partner der Planungsphase in die Arbeit der Durchführungsphase zu überführen.

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Zwischenbilanzen
der Teilprojekte

Kooperationen/ Netzwerke

Entsprechend der Aufgabenstellung des Zuwendungsbescheides wurden finanzielle Zuwendungsverträge mit den Teilprojektnehmern unterzeichnet und darüber hinaus mit 22 Institutionen, Organisationen und Bildungsträgern Kooperationsvereinbarungen geschlossen, die die Verpflichtung des gemeinsamen Handelns im Netzwerk "Lernende Regionen" und die Präsentation des Netzwerkes nach außen regeln. Zum Jahreswechsel 2003/2004 ist ein Kooperationspartner auf Grund des Auslaufens dessen öffentlicher Förderung ausgefallen. Dies ist bedauerlich, verdeutlicht aber einmal mehr die Kontinuität der Aufgabe der Netzwerkstabilisierung.

Einen Ansatz dafür bot der Weihnachtsworkshop, auf dem über Stärken und Schwächen der bisherigen Arbeit gesprochen wurde und Aufgaben für das Netzwerkmanagement im neuen Jahr gemeinsam mit den Netzwerkpartnern definiert wurden. Dieser inhaltliche Klärungsprozess zielte nicht allein auf das Projektteam, sondern zeigte auch Aufgaben für die Kooperationspartner und die Teilprojekte auf. Das Thema "Netzwerkmanagement" wird auch im nächsten Jahr Gegenstand von Fachgesprächen sein.

Kooperationen zwischen den "Lernenden Regionen"

Zu den Netzwerkaktivitäten und zum Transfer gehörte auch die Kooperation im Kontext des Gesamtprojekts. In erster Linie ist darunter die Kooperation mit den hessischen Lernenden Regionen zu zählen. Im laufenden Jahr haben zwei gemeinsame Tagungen stattgefunden: die eine in Kassel zur Öffentlichkeitsarbeit und die zweite in Bebra zum Thema Netzwerkarbeit. Ergebnis dieser Kooperation war u. a. der gemeinsame Auftritt auf der ersten Hessischen Weiterbildungskonferenz in Frankfurt/M.

Darüber hinaus war die Projektleitung in die Arbeit und den Austausch mit anderen "Lernenden Regionen" eingebunden, u. a.

  • auf dem Forum "Grenzüberwindungen in der euregionalen Bildungslandschaft" in Aachen,
  • in der bundesweiten Taskforce "Weiterbildungsdatenbanken",
  • bei der bundesweiten Tagung "Neue Lernwelten" zum Umgang mit den "Neuen Medien" in Offenbach oder
  • bei der Auftaktveranstaltung der Lernenden Region Wartburg-Region.

Eine besondere Kooperation ergibt sich mit der Lernenden Region im Ilm-Kreis, die den regionalen Projektbeauftragten Dr. Schneider in ihren Beirat berufen hat.

Finanzabwicklung

Der Projektleitung obliegt auch die Finanzkontrolle. Zur Unterstützung der Teilprojekte wurde im Vorfeld der Bewilligung eine "AZA - Weiterbildung" durchgeführt, auf der die Details der finanziellen Abwicklung mit den Teilprojektverantwortlichen besprochen wurden. Mit Unterstützung der Teilprojekte waren wir in der Lage, alle Vorgaben der Mittelabrufe fristgemäß und sachgerecht zu erfüllen. Bei dieser Gelegenheit zeigte sich jedoch, dass auch im Jahr 2004 die "AZA - Weiterbildung" eine Fortsetzung finden sollte. Wir sehen hierin auch ein Instrument zum effektiven Controlling.

Zwar lagen die Finanzzusagen zur Kofinanzierung bereits im Dezember 2002 vor, doch war es Ende 2003 eine Aufgabe der Projektleitung, den Geldfluss zur Sicherung der Drittmittel anzustoßen und zu überwachen. Dabei gilt den Drittmittelgebern Dank, dass sie trotz eigener Haushaltsprobleme mit ihren Möglichkeiten dazu beigetragen haben, dass die Liquidität des Projekts sichergestellt wurde.

Stand Februar 2004

 

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