Lernende Regionen - Teilprojekte

BERUFLICHE ORIENTIERUNG & QUALIFIZIERUNG VON JUGENDLICHEN

Das Teilprojekt Berufliche Orientierung und Qualifizierung für Jugendliche führt verschiedene Akteure zusammen:

  • Schulen:
    • Anne-Frank-Schule Eschwege / Integriertee GS
    • Berufliche Schulen Eschwege, insbesondere EIBE-Projekt
    • Berufliche Schulen Bad Hersfeld, Obersberg / insbesondere EIBE-Projekt
  • Außerschulische Bildungsträger, die mit benachteiligten Jugendlichen arbeiten:
    • Werkstatt für junge Menschen Eschwege e.V.
    • ProPaed Bad Hersfeld e.V.
  • Kammern und Betriebe der Region:
    • IHK Werra Meißner
    • Kreishandwerkerschaft (HEF/ROT)

Diese Akteure arbeiten in verschiedenen Projekten, verfolgen aber ein gemeinsames Ziel:
Gelingende Übergänge von der Schule in Arbeit und Beruf
Besondere Beachtung benötigen hierbei bildungsbenachteiligte und/oder sozial benachteiligte junge Menschen. Um an den Aktionsfeldern unserer Gesellschaft teilzuhaben, brauchen sie vor allem neue und wirksame Zugänge zum Lernen.
Diese zu entwickeln und für regelhaften Einsatz zu erproben, ist Anliegen und selbstgestellte Aufgabe des Netzwerkes.

Für alle Projekte gilt:
Die Zusammenhänge zwischen praktischen und theoretischen, zwischen anwendungsbezogenen und kognitiven Lerninhalten werden herausgearbeitet und veranschaulicht. Hier erschließen sich verschiedene Quellen von Lernmotivation und Erfolgserlebnissen.

Folgende Aspekte stehen im Vordergrund:

  • Öffnung der Schulen
  • Deren Kooperation untereinander, mit freien Trägern und Vertretern der Wirtschaft
  • Einbezug und Nutzung der sozialräumlichen Ressorucen der Region
  • Entwicklung und Erprobung von handlungsorientierten Projekten
  • Erschließung und Nutzung von außerschulischen Lernorten
  • Verbindung von individueller Beratung und Förderung des berufsbezogenen Lernens
  • Entwicklung und Einsatz von Vermittlungshilfen für den Übergang von der Schule in Beruf und Arbeit

Alle Projekte erfassen die Lebenslagen der jungen Menschen in ihrer Gesamtheit. Sie setzen auf ihre Stabilisierung als Persönlichkeiten, und damit auf das Erarbeiten und Bewusstmachen von individuellen Stärken und Potenzialen. Hierin liegt die Basis für lebenslanges Lernen.

Träger des Netzwerkes:


Werkstatt für junge Menschen Eschwege e.V.
Bahnhofstraße 9 . 37269 Eschwege

Tel: 0 56 51 - 3 39 54 -15    Fax: 0 56 51 - 3 39 54 -22

Ansprechpartner: Herr Bernd Helbach
E-Mail: bernd.helbach@werkstatt-eschwege.de

Das Netzwerk zur beruflichen Orientierung und Qualifizie­rung soll junge Menschen befähigen, für sich selber Verantwortung zu über­nehmen und selbstständig mit einer Erwerbsarbeit am gesell­schaft­lichen Leben teil­zunehmen.
Durch den Bewerbungskompass wird die regionale Förderstruktur für Schülerinnen und Schüler als Antwort auf ein gesellschaftspolitisches Problem optimiert.

Orientierung und Qualifizierung zu erarbeiten bedeutet, die Übergangswege in die Aktionsfelder unserer Gesellschaft zu finden und zu öffnen. Besondere Beachtung brauchen dabei diejenigen, die nur unzureichend über Basisqualifikationen verfügen und deren Zugänge zum Lernen verschüttet sind. Hier geht es darum, handlungsorientierte Angebote zu entwickeln und mit persönlichen Orientierungshilfen zu verbinden.

Dabei müssen neue Zugangsmöglichkeiten zum Lernen entwickelt und erprobt werden: Die Zusammenhänge zwischen praktischen und kognitiven Lerninhalten sollen in curricularer Form herausgearbeitet werden. Über diesen Weg werden Bereitschaft und Motivation zum Lernen rekonstruiert.

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