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Außerschulische Lernorte
Das Handlungsfeld "außerschulische Lernorte" hat insgesamt vier Schwerpunkte entwickelt:
- Netzwerk außerschulischer Lernorte
- Schülerwettbewerb
- digitaler Lernortealtlas
- Menschlich denken - verantwortlich handeln, "Eine-Welt-Lernen"
Netzwerk außerschulischer Lernorte
Die Lernende Region verfügt über zahlreiche Anknüpfungspunkte von Orten und Einrichtungen für schulische und außerschulische Lernprozesse.
Ziel des Vernetzungsprojekts ist es durch Lernortkooperation und Netzwerkbildung dieser Lernorte mit Lernenden der schulischen und außerschulischen Bildung dafür zu sorgen, dass einerseits die Angebote noch zielgenauer für die Lernenden bereit gestellt werden, andererseits das Angebot stärker nachgefragt wird. Dabei hat die Lernende Region die Aufgabe sowohl Einzelprojekte unmittelbar, den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung allgemein zu fördern, um langfristig das Netzwerk außerschulischer Lernorte zu entwickeln.
Zu den Kooperationspartnern gehören in erster Linie die Träger der außerschulischen Lernorte selber. Das sind z.B.
- das Kloster Cornberg, - das jüdische Lehrerhaus in Schenklengsfeld, - das jüdische Ritualbad in Rotenburg, - der Geschichts- und Lernort Hirschhagen - Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen, - Grenzmuseum Schifflersgrund, - Jugendwaldheim als Umweltlernort, - Kulturscheune Wehrda als sozio-kulturelle Einrichtung´, - Adam von Trott Stiftung, und andere mehr.
Gleichzeitig sind darunter Initiativen, Arbeitskreise und andere teils vereinsmäßig strukturierte Gruppen (z.B. Geschichtswerkstätten) zu verstehen, die sich als nichtkommerzielle Bildungsanbieter verstehen.
Seitens der Bildungsnachfragenden sind in erster Linie Schulen aller Schulstufen angesprochen, wobei sie – wie das Beispiel der Karlheinz Böhm-Schule zeigt – auch als Anbieter anzusehen sein können.
Auch Volkshochschulen, Träger von berufsorientierenden Maßnahmen und Vereine sind als Nachfragende des Angebotes von Bedeutung. Darüber hinaus ist eine touristische Nutzbarkeit angedacht.
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Öffnung von Schule
Die Projektmodule
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Schülerwettbewerb
„Geschichte kann unglaublich packend sein“, sagt Oliver Weiß, der die neunte Klasse der Brüder-Grimm-Hauptschule in Eschwege besucht. Er hat sich in die Geschichte seine Heimat im Jahr 1945 vertieft, Zeitzeugen interviewt und Dokumente studiert.
Wie Oliver haben viele Schüler an einem Wettbewerb unter dem Titel "Die Vergangenheit verstehen, in der Gegenwart leben, die Zukunft gestalten" teilgenommen. Den Anstoß dazu hatten der DGB Osthessen, die Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg und die "Lernenden Regionen" gegeben. Mit 30 Beiträgen aus 11 Schulen in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner war die Resonanz riesengroß.
Entstanden sind Dokumentationen, Poster-Präsentationen, eine CD-ROM, ein Hörspiel und sogar ein Kurzfilm, mit denen die Schüler Heimatgeschichte zu brisanten Fragen schreiben. Wie kam es zum 8. Mai 1945 und was geschah danach? Wo finden sich Spuren der NS-Lager in der Region. Wie erlebte die Bevölkerung den Alltag im Krieg? Was geschah mit den Juden und den Gegnern des NS-Regimes?
Die historischen Fundstücke der Schüler wurden mit weiteren Dokumenten in Bad Hersfeld und Eschwege gezeigt und können auch als Ausstellung ausgeliehen werden.
Durch den Literaturförderverein Bad Hersfeld sind außerdem verschiedene prämierte Schülerarbeiten in einem Buch "Augen - Blicke 1945, Schülerarbeiten" veröffentlicht worden.
Digitaler Lernorte-Atlas
Ein dichtes Netz von außerschulischen Bildungsangeboten ist in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner entstanden.
Dieser Atlas, der hier auf dem Bildungsportal zu finden ist, umfasst Angebote für kulturelles, historisches, soziales und Umwelt und Berufe bezogenes Lernen. Folgende Informationen können Sie hier abrufen:
- allgemeine Informationen über den Lernort
- Angebote für unterschiedliche Lerngruppen
- pädagogisches Begleitmaterial
- Öffnungszeiten
- Erreichbarkeit
Eine ältere Sammlung für den Werra-Meißner-Kreis ist noch im Download-Bereich zu finden.
"Eine-Welt-Lernen"
Ausgehend von der Initiative "Menschlich denken - verantwortlich handeln" im Staatlichen Schulamt Hersfeld-Rotenburg/ Werra-Meißner unterstützt das Projekt "Lernende Regionen" die schulbezogenen Impulse zum "Eine-Welt-Lernen".
Im Rahmen von Aktionstagen, Schreibwettbewerben und Fortbildungsangeboten für ein Zertifikat "globales Lernen" arbeiten Schulen, außerschulische Einrichtungen, wie das Tropengewächshaus in Witzenhausen und weitere Partner in diesem Sinne zusammen.
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