Lernende Regionen - Teilprojekte

Gesundheitslernen:

Das Projekt gliedert sich in drei Scherwpunkte:

- Klasse 2000

- Gesundheit macht Schule

- STAR - Projekt

- Zertifizierung "Gesundheitsfördernde Schulen"

Partner sind dabei:

Institut für präventive Pneumologie des Klinikums Nürnberg.

Klasse 2000.
- Ein Projekt zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention an Grundschulen.

Regionales Netzwerk "Schule und Gesundheit"

Die Fachstellen für Suchtprävention

Klasse 2000:

Die Ziele von Klasse 2000 sind:

Entwicklung eines positiven Körperbewusstseins und Gesundheitsbegriffs.
Die Kinder werden spielerisch mit ihrem Körper und seinen wichtigsten Grundfunktionen vertraut gemacht. Sie lernen Zusammenhänge zwischen Verhalten und Gesundheit kennen und erleben, dass "gesund sein" Freude macht.

Stärkung der sozialen Kompetenzen und des Selbstwertgefühls.
Die Kinder werden angeregt, sich als eigenständige und wertvolle Person wahrzunehmen, ihre Meinung zu vertreten und Probleme positiv zu bewältigen, andere zu respektieren und mit ihnen zu kooperieren.

Schulung eines kritischen Umgangs mit Genussmitteln und Alltagsdrogen.
Die Kinder sollen den verantwortlichen Umgang mit Genussmitteln und die Fähigkeit des "Neinsagens" in Verführungssituationen lernen. Gleichzeitig werden sie mit gesundheitsförderndem Verhalten, z.B. Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung, vertraut gemacht. So entwickeln sie ihre eigene Persönlichkeit und lernen, die Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Schaffung eines gesundheitsfördernden Umfeldes.
Für eine gesunde Entwicklung der Kinder sind die "Verhältnisse", in denen sie leben, genauso wichtig wie ihr eigenes "Verhalten". Deshalb integriert Klasse 2000 Schüler, Lehrer, Eltern, Gesundheitsförderer und Paten im Engagement für eine kindgerechte und gesundheitsfördernde Lebensumwelt.

Das Präventionsprogramm "Klasse 2000" - zunächst für Grundschul-Klassen entwickelt - wurde jetzt auch auf die Förderschulen übertragen. Eine Praxisevaluation findet derzeit statt. Danach soll das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium in Hessen und bundesweit angeboten werden.

Registerkarte Projektmodule

Öffnung von Schule

Die Projektmodule

Ziele von Klasse 2000 sind:

Gesundheit macht Schule

Schule ist heute Stress. Für Schüler wie für Lehrer. Deren Krankenstand steigt bedenklich, weil immer mehr Probleme bewältigt werden müssen, die Familie und Gesellschaft auf die Schule abwälzen.

Mit einer Aktionswoche „Gesundheit macht Schule“ wurde das brennende Thema bereits 2004 aufgegriffen - gestützt auf ein Netzwerk der Schulen mit außerschulischen Partnern wie Krankenkassen, Experten für Stressmanagement, Bewegungstherapie und gesunde Ernährung.

Viele Schulen haben seither das Thema Gesundheitsförderung in den Unterricht eingebaut. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer fanden sich in regionalen Arbeitsgruppen zusammen, um ein umfassendes Programm für die „gesundheitsfördernde Schule“ zu entwerfen.

Auch für die Gesundheitsförderung bei Lehrern ist ein Modell in der Entwicklung, das bald in ganz Hessen in der Lehrerfortbildung verankert werden soll. Auf einer Fachtagung im Oktober 2005 diskutierten über 100 Lehrer über praktische Lösungen. Ein „Markt der Möglichkeiten“ stellte die enge Verbindung zu den außerschulischen Anbietern im Gesundheitsbereich her.

STAR - Projekt

Schulkonflikten vorbeugen

Schülern in der Pubertät soziale Kompetenzen vermitteln, um Konflikte gewaltfrei zu lösen, das will die Karlheinz-Böhm-Schule in Waldkappel in einem vielbeachteten Modell-Projekt.

Rangkämpfe in der Gruppe und Klasse, Gewalt, Sucht, Drogen und Sexualität – das sind die vielfältigen Unterrichtsthemen die von der Fachstelle für Suchtprävention im Werra-Meißner-Kreis für Schüler (und Lehrer) der fünften und sechsten Klasse erarbeitet wurden.

Mit einfachen Übungen lernen die Jugendlichen fast spielend eine gewaltfreie Klassenkultur zu entwickeln und Konflikte untereinander mit Fairness und Respekt auszutragen. Nach dem erfolgreichen Probelauf in Waldkappel soll das Projekt STAR –stay together, act responsible (bleibt zusammen, handelt verantwortungsvoll) auf die Schulen im ganzen Landkreis übertragen werden.

Zertifizierung "Gesundheitsfördernde Schule"

Nachhaltigkeit wird dadurch erzielt, dass das Programm grundsätzlich auf die gesamte Grundschulzeit angelegt ist, einen Beschluss der gesamten Lehrerkonferenz benötigt und eine vertragliche Festschreibung beinhaltet. Suchtprävention ist nur gemeinsam möglich.

Daher trägt die enge Verknüpfung von Schule, externen Gesundheitsförderern, den Paten und der Einbeziehung der Eltern in das Programm zur Nachhaltigkeit bei. Kooperationspartner:
Dieses Projekt zu realisieren, ist nur im Netzwerk der verschiedenen Beteiligten möglich. Zu dieser Kooperation gehören:

die beteiligten Schulen mit ihren Lehrkräften und Lernenden,

die geschulten externen Gesundheitsförderer,

die Eltern der entsprechenden Klassen,

das Institut für präventive Pneumologie des Klinikums Nürnberg als Träger des Programms,

die Lions-Clubs der beiden Landkreisen als Paten des Programms,

die Fachstelle für Suchtprävention der beiden Landkreise.

Analog zur Klasse 2000 werden in Kooperation mit dem "Hessischen Netzwerk Schule und Gesundheit" des Hessischen Kultusministeriums und in Zusammenarbeit mit der Koordinatorin des Staatlichen Schulamtes in den folgenden Bereichen Module für alle Schulbereiche entwickelt. Damit unterstützen wir die Zertifizierung von Schulen als "gesundheitsfördernde Schule"
Folgende Schwerpunkte werden bearbeitet:

Prävention

Gesunde Ernährung

Soziales Lernen

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