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Konzeptionelle Vorüberlegungen - Bildungsansatz. Umweltbildungsprozesse, die im Rahmen des Projekts 'Lernende Region' initiiert werden, sollen wesentlichen Kriterien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entsprechen. Diese sollen im Folgenden kurz skizziert werden: Verantwortlichkeit – Umweltechnik. Umweltbildung darf sich nicht auf die Vermittlung von Umweltwissen begrenzen. Wissensvermittlung ist lediglich ein notwendiges Mittel zum Zweck. Im Mittelpunkt der Lernprozesse steht der Aufbau einer verantwortlichen Haltung gegenüber Natur und Umwelt, die Entwicklung einer Umweltethik. Sie ist einer Wertvorstellung verpflichtet, die die Würde aller Lebewesen achtet und das Zusammenleben als partnerschaftliches Verhältnis, als Symbiose, auffasst. Es gilt die Fähigkeit zu einem behutsamen Umgang mit der Natur zu entwickeln, Empfindsamkeit, innere Betroffenheit und Engagement für Natur- und Umweltschutz zu fördern. Daneben - und ergänzend - muss Umweltbildung sachliches und kritisches Denken fördern. |
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Nachhaltigkeit. Entscheidungen der Menschen sollten dem Prinzip der Nachhaltigkeit entsprechen, d.h. auf den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der gegenwärtig lebenden Menschen wie zukünftiger Generationen ausgerichtet sein. Die Verwirklichung dieser Idee soll sich in einer Wirtschafts- und Lebensweise nieder schlagen, die gleichermaßen Wohlstand und Gesundheit der Menschen wie den Erhalt der Natur als Lebensgrundlage im Auge hat. In der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung werden daher ökologische, ökonomische und soziale Aspekte integriert. Mehrperspektivisches Denken – Interdisziplinarität. Probleme, die sich in der Umweltbildung stellen, können nicht nur aus einer Perspektive (z. B. aus der Sicht der Physik) betrachtet werden, sondern erfordern mehrperspektivisches Denken, die Einbeziehung vieler Denkansätze und Methoden. Das führt zur Überwindung isolierter Betrachtungen und zu einem Denken in Netzbeziehungen (systemisches Denken). Ganzheitlichkeit. Lernprozesse in der Umweltbildung sollen verschiedene Dimensionen einer Sache / eines Arbeitsbereichs erschließen, z.B. die fachliche, die gesellschaftlich-politische, die ethisch-religiöse, die handwerklich-pragmatische und die ästhetische Dimension. D. h. es gilt den ganzen Menschen anzusprechen, seine emotionale Befindlichkeit, seine Ängste und Sorgen, seine Freude, seine Einstellungen, seine Sensibilität zu berücksichtigen. |
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