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Konzeptionelle Vorüberlegungen - Gender Mainstream Das regionale Netzwerk Umweltbildung ist grundsätzlich daraufhin angelegt, den Zugang zu Umweltbildung zu erleichtern. Ganzheitlich orientierte Umweltbildungsarbeit zielt dabei nicht nur auf die Vermittlung fachlicher und methodischer Inhalte, sondern bemüht sich auch um die Vermittlung von Orientierungskonzepten und die Stärkung der sozialen Kompetenz. Die Zielgruppen des Zertifizierungsprojektes sind vielfältig und unterschiedlich. Das gilt auch für ihre geschlechtsspezifische Zusammensetzung: Sind die Gruppenzusammensetzungen im Kindergarten und in der Schule aufgrund der institutionellen Vorgaben nur geringfügig variabel, so kann man den geplanten Projekten in der beruflichen Fortbildung und der Seniorenbildung von einem direkten Zusammenhang zwischen den Inhalten der Angebote und Geschlechterfragen ausgehen. Den Aspekten des Gender-Mainstreaming-Ansatzes soll daher bei der anstehenden Ausarbeitung der einzelnen Unterrichtsreihen und Projekte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Als erster Schritt in Richtung auf die Einbindung der Chancengleichheit ist dabei zu ermitteln, ob das Geschlecht für den jeweiligen Zertifikatsbaustein relevant ist. Wird diese Frage positiv beantwortet (wovon in der Regel auszugehen ist), sind folgende Fragestellungen und Vorgaben zu beachten:
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Zur Evaluation der Berücksichtigung des Gender-Ansatzes soll auf die 3-R-Methode zurückgegriffen werden. Hier ist folgenden Fragestellungen nachzugehen:
Da alle Bausteine des Zertifizierungsprojektes in mehreren Durchläufen erprobt werden sollen, können die Ergebnisse der permanenten Selbstevaluation auch im Bereich "Gender-Mainstreaming" in die Optimierung der organisatorischen Rahmenbedingungen und der Bildungseinheiten selbst einfließen. |
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