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REGIONALES NETZWERK UMWELTBILDUNG
Konzeptionelle Vorüberlegungen - Projektidee.
Zur Förderung eines lebenslangen Umweltlernen im regionalen Netzwerk sollen in einem überschaubaren regionalen Bereich um drei existierende Umweltbildungseinrichtungen möglichst lückenlose Umweltbildungsangebote vom Vorschulbereich über die schulische und außerschulische Jugendbildung bis zur Erwachsenen- und Seniorenbildung entwickelt, inhaltlich und methodisch abgestimmt und umgesetzt werden.
Zur Stützung dieses Grundzieles wollen die Umweltzentren ÖSTLi und ZUmBiS sowie der Kreisjugendhof gemeinsam mit ihren Partnern in der Region ein modellhaftes Bausteinsystem von die Zertifizierung von Umweltlernen entwickeln und erproben. In einem weiteren Projektschritt sollen die gesammelten Erfahrungen und konkreten Ergebnisse auf andere Teilregionen übertragen und so für weitere Partner der Lernenden Region nutzbar gemacht werden.
Die zu entwickelnden "Umwelt-Zertifikate" ordnen sich in ein übergreifendes Gesamtkonzept ein, sie haben aber je nach Altersgruppe und Bildungsanlass unterschiedliche Schwerpunkte. Während das Zertifikat bei Kindern vor allem noch der Einstiegsmotivierung für aktives Umweltlernen dient, so zielt es bei Jugendlichen und Erwachsenen verstärkt auf Aspekte der beruflichen Orientierung und Qualifizierung sowie einer umweltfreundlichen Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens.
Herausgestellt werden muss aber, dass sich die zertifizierten Veranstaltungen als ein lediglich besonders hervorgehobener Bestandteil in ein übergeordnetes Umweltbildungskonzept einordnen.
Bei älteren Menschen stehen dann zunehmend die generationsübergreifende Weitergabe von Kompetenzen und der Austausch von Erfahrungen und Einstellungen im Vordergrund. Diese vielfältigen Ansprüche machen es unerlässlich, die Aussagekraft der Zertifikate auf eine abgesicherte Basis zu stellen und die Ergebnisse der Bildungsmaßnahmen einer ständigen Evaluation zu unterziehen.
Das Projekt wird in seiner ersten Pilotphase in einer Region verwirklicht, in der in den zurückliegenden Jahren bereits grundlegende Voraussetzungen und eingespielte Strukturen für ein "Regionales Netzwerk Umweltlernen" entstanden sind. Die zu entwickelnden Zertifikatsbausteine können dennoch nur exemplarischen Charakter haben. Anknüpfend an der bisherigen Arbeit der beteiligten Bildungseinrichtungen müssen einzelne Schwerpunkte als Focus dienen, die gesamte Bandbreite möglicher und sinnvoller Umweltbildungsaktivitäten kann im Rahmen des Projekts nicht erfasst werden.
Um die Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf andere Regionen zu untersuchen, soll in der zweiten Hälfte der Projektlaufzeit der exemplarische Transfer einzelner Bausteine auf eine weitere Teilregion der "Lernenden Region Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner" erfolgen. Vorgesehen ist für diesen Schritt das "Meißner-Vorland", wo bereits heute erste Ansätze und Voraussetzungen für ein regionales Netzwerk Umweltbildung bestehen.
Die Ergebnisse des Gesamtprojektes sollen in einer Abschlussdokumentation aufgearbeitet werden, die dem Gesamtprojekt "Lernende Region" und somit bundesweit interessierten Institutionen und Regionen zur Verfügung gestellt wird.
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