Lernende Regionen - Teilprojekte

REGIONALES NETZWERK UMWELTBILDUNG

Projektträger: Ökologisches Schullandheim und Tagungshaus Licherode (ÖSTLi).

Das Ökologische Schullandheim und Tagungshaus Licherode (ÖSTLi) im 180-Seelen-Dörfchen Alheim-Licherode in Nordhessen, 40 km südlich von Kassel, an den Ausläufern des Knüllgebirges gelegen, ist eine der ganz wenigen Bildungseinrichtungen in Deutschland, die eine ganzheitliche ökologieorientierte Konzeption unter bewusster Einbeziehung des regionalen Umfelds verfolgen. Seit 1995 verbringen Jahr für Jahr ca. 3.000 Kinder und 1.000 Erwachsene umweltpädagogisch betreute Projektwochen sowie Seminare und Tagungen zu Fragen ökologischer Bildung in Licherode.

Besuche auf regionalen Bauernhöfen stehen in Licherode ebenso auf dem außerschulischen Lehrplan wie Buttermachen, Weidenflechten, Teicherkundung oder Krötenschutz. Lernort ist nicht das Klassenzimmer, sondern es sind Erlebnisorte wie Feuchtbiotope, Waldareale, Werkstätten und Bauernhöfe. Unterstützt wird die Umweltbildungsstätte bei diesen Aktivitäten von über 40 meist ehrenamtlichen Kooperationspartnern wie Revierförstern, Landwirten, Handwerkern, Künstlern und Naturschützern.

Für die "harmonische Verbindung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten" unter "Bewahrung der traditionellen Dorfkultur" wurde das Dorf Licherode im Jahr 1996 mit dem Sonderpreis beim Europäischen Dorferneuerungswettbewerb ausgezeichnet. Im Jahr 1997 ging das Ökologische Schullandheim für sein konsequent ökologisches Gesamtkonzept in Küche, Hauswirtschaft und Bewirtschaftung als Sieger aus dem hessenweiten Wettbewerb "Umweltfreundlicher Betrieb 1997" hervor.

Mit seinem Leitsatz "Eine Region wird zum naturnahen Lernort" wurde das Ökologische Schullandheim Licherode als bundesdeutsches Modellprojekt bei der Weltausstellung EXPO 2000 Hannover präsentiert. Bundesweit bekannt gemacht wird die Arbeit des Ökologischen Schullandheims durch seine prominenten Schirmherren, die Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer, den Umweltforscher Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und den Kinderliedermacher Fredrik Vahle.

Von 1999 bis 2002 führte das Umweltzentrum Licherode gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ein Forschungsprojekt zum Leitbild der Nachhaltigkeit in der Umweltbildung durch. Über 40 Schulklassen haben das standardisierte Umweltbildungsprogramm "World-Rangers-Woche" und die parallelen Kontrollwochen in Licherode durchgeführt, deren Auswirkungen später in den heimischen Schulen evaluiert wurden. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden im Frühjahr 2003 im Rahmen einer überregionalen Fachtagung in Licherode zur Diskussion gestellt.

Im Jahr 2002 wurde das ÖSTLi gemeinsam mit seinem Partnern aus dem RegioBunt Lützelstrauch als zweiter Preisträger beim Bundeswettbewerb "natürlich regional" des Naturschutzbundes Deutschland (NaBu) und des Umweltbundesamtes ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erreichte das ÖSTLi für seine erfolgreiche Verknüpfung von Umweltbildung mit Aspekten des ökologischen Landbaus den zweiten Platz beim Förderwettbewerb "Karl-Werner-Kieffer-Preis" der Stiftung Ökologie und Landbau.

Als eine von bundesweit nur acht "Lernwerkstätten im Generationennetzwerk Umwelt" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter (DGFFA) wird das ÖSTLi von 2003 bis 2005 an neuen Konzepten arbeiten, die Kompetenzen von Senioren in der nachberuflichen Phase über ehrenamtliche Tätigkeit für Umweltbildungsarbeit nutzbar zu machen.

Am Umweltzentrum in Licherode sind zur Zeit 18 Personen beschäftigt, verantwortliche Ansprechpartner für die Umsetzung des Zertifizierungsprojekts sind Klaus Adamaschek als Leiter der Einrichtung und der Umweltpädagoge Johannes Lutz.

Registerkarte Projektmodule

Umweltlernen

Konzeptionelle Vorüberlegungen


Von 1999 bis 2002 führte das Umweltzentrum Licherode gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ein Forschungsprojekt zum Leitbild der Nachhaltigkeit in der Umweltbildung durch. Über 40 Schulklassen haben das standardisierte Umweltbildungsprogramm "World-Rangers-Woche" und die parallelen Kontrollwochen in Licherode durchgeführt, deren Auswirkungen später in den heimischen Schulen evaluiert wurden. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden im Frühjahr 2003 im Rahmen einer überregionalen Fachtagung in Licherode zur Diskussion gestellt.

Im Jahr 2002 wurde das ÖSTLi gemeinsam mit seinem Partnern aus dem RegioBunt Lützelstrauch als zweiter Preisträger beim Bundeswettbewerb "natürlich regional" des Naturschutzbundes Deutschland (NaBu) und des Umweltbundesamtes ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erreichte das ÖSTLi für seine erfolgreiche Verknüpfung von Umweltbildung mit Aspekten des ökologischen Landbaus den zweiten Platz beim Förderwettbewerb "Karl-Werner-Kieffer-Preis" der Stiftung Ökologie und Landbau.

Als eine von bundesweit nur acht "Lernwerkstätten im Generationennetzwerk Umwelt" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter (DGFFA) wird das ÖSTLi von 2003 bis 2005 an neuen Konzepten arbeiten, die Kompetenzen von Senioren in der nachberuflichen Phase über ehrenamtliche Tätigkeit für Umweltbildungsarbeit nutzbar zu machen.

Am Umweltzentrum in Licherode sind zur Zeit 18 Personen beschäftigt, verantwortliche Ansprechpartner für die Umsetzung des Zertifizierungsprojekts sind Klaus Adamaschek als Leiter der Einrichtung und der Umweltpädagoge Johannes Lutz.
 

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