Teilprojekte-Zwischenbilanz

ZWISCHENBILANZ – Berufsorientierung

Das Netzwerk

Der Träger dieses Bereichs ist die Werkstatt für junge Menschen Eschwege e.V., die als freier Bildungsträger auf eine 20-jährige Erfahrung im Bereich Übergang von Schule in den Beruf für benachteiligte Jugendliche zurückgreifen kann. Die Aufgaben der Projektkoordination und Konzeptentwicklung werden von Frieder Weth und Bernd Helbach wahrgenommen.

Das Netzwerk hat sich stabilisiert und um wichtige Akteure aus Wirtschaft und Schulamt erweitert. Dazu gehören hauptverantwortlich die IHK Kassel mit dem Servicezentrum Werra-Meißner, die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner, freie und öffentliche Träger der Jugendberufshilfe beider Landkreise, das Staatliche Schulamt, die Beruflichen Schulen Eschwege und Bad Hersfeld und die Anne-Frank-Schule Eschwege.
Es werden folgende Schwerpunkte bearbeitet:

  • Partnerschaft Schule und Betrieb
  • Aufbau von regionalen Produktionsschulen
  • Aufbau einer Fahrradwerkstatt

Das verbindende Element in diesem Bereich ist die PLUSMappe, ein Portfolio für Jugendliche, das sie als Unterstützung für Bewerbungen um Ausbildungsplätze nutzen können.

Button-Berichte

Zwischenbilanzen
der Teilprojekte

Die PLUSMappe

Aus dem Arbeitstitel „Bewerbungskompass“ ist 2003 die „PLUSMappe“ entstanden. Wolfgang Umbach, Lehrer an der Anne-Frank-Schule Eschwege und Dr. Michael Ludwig, Servicezentrum Werra -Meißner der IHK Kassel haben die PLUSMappe federführend im Netzwerk entwickelt.

Die PLUSMappe ist ein Portfolio für die Sammlung von Nachweisen „Persönlicher Leistungen und Stärken“ von Schüler-Innen, die für ihre zukünftige Berufslaufbahn wichtig sind. Sie soll ab der 7. Klasse eingesetzt werden und dient als Starthilfe in die Berufstätigkeit, aber auch als lebenslanger Begleiter für ehrenamtliches und berufliches Engagement.

Aus vier Tätigkeitsbereichen können Schlüsselqualifikationen bescheinigt werden, die allein durch die Zeugnisnoten nicht ersichtlich werden. Auf der „Ausfüllhilfe für das Einlegeblatt“ sind die 4 Tätigkeitsbereiche aufgeführt:

  • Schule plus
  • Vereinsarbeit /Freizeit
  • Wirtschaft
  • Weiterbildung

Das Deckblatt wird laufend nummeriert, um den Wert der Mappe zu verdeutlichen und sie gezielt evaluieren zu können. Ein Gebrauchsmusterschutz wird von "Lernende Regionen" beantragt.
Die Einlegeblätter zum Nachweis können entweder als Kopiervorlage oder in digitaler Form dazugeliefert werden.
Die PLUSMappe wird im Klassenverband von den zuständigen Lehrkräften, z.B. den KlassenlehrerInnen und durch die beauftragten Lehrkräfte für das Betriebspraktikum eingeführt. Die Bedeutung für ihre zukünftige Bewerbung sollte jeder/m Schüler/in damit deutlich gemacht werden.
Die PLUSMappe wird über das Deutsche Institut für internationale pädagogische Forschung in Frankfurt in ihr Forschungsprojekt "Weiterbildungspass" einbezogen.

Die PLUSMappe liegt als Anlage bei, weitere Details finden Sie dort.
Sie ist auf der 2. Veranstaltung zu „Partnerschaft Schule und Betrieb“ in Eschwege vorgestellt worden und fand bei LehrerInnen und UnternehmerInnen breite Zustimmung. (siehe Pressespiegel)
Das Staatliche Schulamt empfiehlt und fördert die Einführung der PLUSMappe an allen Sek-I-Schulen im Werra-Meißner- Kreis. Die Projektgruppe führt ggf. die Einführungsveranstaltungen direkt an den Schulen durch.
Ein späterer Transfer in den Kreis Hersfeld-Rotenburg ist vorgesehen.

 

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