Teilprojekte-Zwischenbilanz

ZWISCHENBILANZ – Interkultureller Vermittler

Projektantrag

In der Planungsphase 2003 konnte der Internationale Bund Bad Hersfeld (IB) als Träger und für die Abwicklung des Teilprojektes gewonnen werden. Der Internationale Bund ist Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Bad Hersfeld.

Die Kontakte des IB vor Ort und die Einbindung in das "Netzwerk für Integration" Bad Hersfeld haben den Start der Durchführungsphase wesentlich erleichtert.

Die Planungsphase beinhaltete die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes mit den Schwerpunkten:

  • Entwicklung eines Curriculum in zwei Abschnitten mit Modulen zur Ausbildung zum/zur "Interkulturellen VermittlerIn".
  • Die Standardisierung und Zertifizierung der Ausbildungsangebote
  • Die Bereitstellung von Praktikumsplätzen in Betrieben, Institutionen, Schulen etc.

Für den Bereich Curriculumentwicklung wurde die Ev. Fachhochschule Darmstadt mit Herrn Prof. Dr. Strasser gewonnen, als Kooperationspartner für die Zertifizierung und Standardisierung sowie die betriebliche Ausrichtung das DGB Bildungswerk Düsseldorf, vertreten durch Herrn Leo Monz und Herrn Mohammad Heidari Abteilung Migration.

Mit zwei Netzwerkveranstaltungen in Bad Hersfeld wurde das Teilprojekt "Interkultureller VermittlerIn" im vierten Quartal 2003 gestartet. Erste Arbeitsschritte wurden vereinbart und Vorgehensweisen besprochen.

Deutlich wurde, dass Interkulturelle Vermittlung ein überaus komplexer und sensibler Bereich ist, der neben Interkultureller Kompetenz auch ein breites Grundlagenwissen in allen gesellschaftlichen Bereichen voraussetzt.

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Zwischenbilanzen
der Teilprojekte

Das Curriculum

Zur Entwicklung des modularisierten Curriculums I und II sind deshalb umfangreiche Vorarbeiten nötig, die gemeinsam mit den Netzwerkpartnern und Kooperationspartnern in der Durchführungsphase geleistet werden müssen.

Des Weiteren wurde deutlich, dass die Ausbildung zum/zur Interkulturellen VermittlerIn nicht nur ein Angebot für Personen mit Migrationshintergrund ist, sondern auch Mitarbeiter in Betrieben und Institutionen als Weiterbildungsangebot Interkulturelle Kompetenz erwerben sollten. Hier zeigt sich verstärkt gesellschaftlicher Handlungsbedarf, der über den Impuls "Interkultureller VermittlerIn" seine Bearbeitung finden soll.

Dabei wird deutlich, dass das Teilprojekt "Interkultureller VermittlerIn" in einer Pionierphase steckt. Vergleichbare Angebote gibt es auf Hessenebene nur in Kassel, dort speziell für Frauen, oder in der Schweiz beim Bundesamt für Gesundheit.

Konzepte auf Bundes und Länderebene müssen recherchiert werden.

Die bisherige Planung für den "Interkulturellen VermittlerIn" sieht folgende Struktur vor:

Strukturgrafik - Interkultuerllen VermittlerIn

 

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