Teilprojekte-Zwischenbilanz

ZWISCHENBILANZ – Umweltlernen

Zentrum für Umweltbildung und Solarenergie

Eine Arbeitsgemeinschaft aus beteiligten Lehrkräften, die so genannte ZUmBiS AG, hat sich an der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg im Jahre 2003 intensiv mit der Entwicklung von Zertifikaten für Umweltlernen beschäftigt. Die Erarbeitung erfolgte in 3 Schritten:

Sammeln von Erfahrungen zur Entwicklung von Zertifikaten -
Erstellen eines ‚Prototyps’


An zwei Beispielen, der Zertifizierung der Arbeit in einer Umweltwoche im ökologischen Schullandheim Licherode zu den Themen ‚Wald’ und ‚Gewässeruntersuchungen’ und dem Zertifikat für die Planung und den Aufbau einer Arbeits- und Schutzhütte in der Fuldaaue (in Zusammenarbeit mit der Stadt Rotenburg), wurden Probleme der Zertifizierung diskutiert und Kriterien für die Erstellung von Zertifikaten erarbeitet.

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Zwischenbilanzen
der Teilprojekte

Zertifizierung des ersten Bausteins - Umweltpraktikum Fuldaaue

Das Umweltpraktikum Fuldaaue wird als AG angeboten und besteht aus einer Reihe von Veranstaltungen zu den Themenbereichen

- Pflanzen in der Aue (Hart- und Weichholzaue...)
- Dynamik von Flusssystemen
- Untersuchung der Güte eines Fließgewässers - Saprobiensystem
- Teichuntersuchung – ökologische Beziehungen im Teich


Die Lernergebnisse in diesen Teilbereichen wurden getestet, zudem dokumentierten die SchülerInnen ihre Arbeit in einer Projektmappe. Zur Diskussion der Probleme und zur Erarbeitung der Zertifikate fanden statt:

  • eine Reihe von Sitzungen der Fuldaauen-AG
  • viele Besprechungen in Kleingruppen zu Detailfragen
  • mehrere Konferenzen des Jahrgangs 6 und nachfolgende Kleingruppensitzungen zur Planung der Fächer übergreifenden Unterrichtseinheiten
  • Planungssitzungen zur Strukturierung der Konzeption der Umweltpraktika

Insgesamt haben ca. 25 Konferenzen / Sitzungen / Besprechungen statt gefunden, an denen über 20 KollegInnen beteiligt waren.

Kreisjugendhof Rotenburg

Der Kreisjugendhof hat sich in seiner Konzeptionsarbeit in den zurückliegenden Monaten auf die Entwicklung der Bildungseinheit „Eine-Welt-Wochenende“ konzentriert. Die Bildungseinheit richtet sich in Form einer Wochenendveranstaltung an Jugendliche im Alter vom 12 bis 16 Jahren und wurde im Herbst 2003 erstmals probeweise durchgeführt. Die Ergebnisse des recht erfolgreichen Probelaufs werden aufgearbeitet und in die überarbeitete Neufassung des Wochenendseminars aufgenommen.

Das Projekt „Von Holz und Papier“, das der Kreisjugendhof als zweiten Zertifikatsbaustein erarbeiten wird, ist zurzeit in konkreter Vorbereitung.

Transfer in den Werra-Meißner-Kreis

Im Werra Meißner Kreis hat Frau Hochschild von "Lernende Regionen" ein Netzwerk aufgebaut, das sich vorrangig mit dem Gebiet Meißner und Meißnervorland und der Jugendburg Ludwigstein beschäftigt.

Das Netzwerk besteht zurzeit aus VertreterInnen des Eigenbetriebes "Jugend und Freizeiteinrichtungen“ des Werra Meißner Kreises, des Wildparkvereins Germerode, der Jugendburg Ludwigstein, des Vereins für Regionalentwicklung, Umweltreferenten, Lehrern und Ingenieuren und der Gemeinde Meißner.

Für das Jugenddorf Meißner wird eine Lehrerhandreichung erarbeitet, die alle Umweltlernorte in der Region beinhalten soll. Sie soll als Vorbereitung für Klassen- oder Jugendgruppenfahrten eingesetzt werden.
Stand Februar 2004

 

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